Welche Schauhöhlen kann man in Deutschland besichtigen ?

Schauhöhlen sind Höhlen, die vollständig für den Tourismus erschlossen sind. Hier kann auch der Nicht-Höhlenforscher gefahrlos auf Treppenanlagen bei elektrischer Beleuchtung die Schönheit der unterirdischen Hallen, Kammern und Gänge besichtigen. In Deutschland gibt es derzeit 50 Schauhöhlen, von denen einige wenige aber genaugenommen als Schaubergwerke bezeichnet werden müßten, da sie nicht natürlich entstanden sind. Ein Vorteil der meisten Schauhöhlen ist, daß man nicht lange danach suchen muß, da sie auf fast jeder Straßenkarte eingezeichnet und zumeist auch gut ausgeschildert sind.

In Deutschland konzentrieren sich die Schauhöhlen zumeist auf die großen Kalkgebiete der Fränkischen Alb, der Schwäbischen Alb, des Sauerlandes und des Harzes. Eine Liste aller Schauhöhlen mit Kurzbeschreibung findet sich auf den Internetseiten des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.  Ein nützlicher Führer zu allen deutschen Schauhöhlen mit Kurzbeschreibung der Höhlen, ihrer Erforschungsgeschichte sowie aktueller Adressen und Öffnungszeiten ist:

BINDER, H.; LUZ, A. & LUZ, H.M. (1993):
Schauhöhlen in Deutschland. - 128 S.; Ulm (Aegis-Verlag). ISBN 3-87005-040-3.

Ein ähnlicher Führer existiert auch für Schaubergwerke:

WILD, Heinz Walter (1992):
Schau- & Besucherbergwerke. Ein Führer durch Deutschland, Österreich, Schweiz. - 207 S.; Haltern (Bode). ISBN 3-925094-38-5.

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