Wo gibt es Höhlen in Hessen ?

Naturhöhlen sind im Gebiet des hessischen Höhlenkatasters vor allem im nordhessischen Bergland (überwiegend Abrißklüfte im Muschelkalk), im Westerwald sowie im rechtsrheinischen Teilen von Rheinland-Pfalz (Karsthöhlen) vorhanden. Der hessische Taunus, der Odenwald, die Rhön, der Vogelsberg und der Spessart haben dagegen nur wenige Höhlen zu bieten. Mit ca. 5,5 Kilometern Länge ist das "Herbstlabyrinth-Adventhöhlen-System" im Westerwald die größte hessische Höhle.

Im nordhessischen Bearbeitungsgebiet sind neben zahlreichen Kleinhöhlen vor allem die Kammerbacher Höhle bei Bad Soden-Allendorf und die Witzenhausener Höhle zu nennen. Bei der Kammerbacher Höhle handelt es sich um einen Höhlenraum von 50 Metern Länge, 20 Metern Breite und einer Höhe von 12 Metern. Die Höhle ist im Winter verschlossen, kann aber im Sommer recht einfach besichtigt werden. Die Witzenhausener Höhle liegt versteckt am Ortsrand von Witzenhausen. Die etwa 220 Meter lange Höhle ist nur mit entsprechender Ausrüstung und in Begleitung ortskundiger Höhlenforscher zu befahren.

Für den Höhleninteressierten sind in Hessen besonders die als Schauhöhle ausgebaute Kubacher Kristallhöhle bei Weilburg-Kubach und die Teufelshöhle bei Steinau an der Straße zu empfehlen. Hier kann die unterirdische Höhlenwelt ungefährlich auf ausgebauten Wegen zusammen mit einem ortskundigen Höhlenführer besichtigt werden.

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